Der DJK Jakobuslauf und das Projekt „Osterlicht für Moria“

Liebe DJK’ler,

Dank Eurer großzügigen Spenden und Eurem Engagement bei dem virtuellen DJK Jakobuslauf 2020 konnten wir in Griechenland viel erreichen. Auch dieses Jahr starten wir im Juli wieder eine virtuelle Laufaktion. Im untenstehenden Bericht seht Ihr, dass sich die Situation dort verschlechtert hat. Wir halten euch diesbezüglich hier auf der Seite auf dem Laufenden 🙂

 

Ostern 2021 – Moria ist abgebrannt, das Camp PIKPA wurde geschlossen – die Geflüchteten auf Lesbos sind mehr denn je auf unsere Unterstützung angewiesen!


Am 30. Oktober 2020 wurde das Camp PIKPA in einer unangekündigten Polizeiaktion innerhalb von wenigen Stunden geschlossen und geräumt. 73 besonders schutzbedürftige, kranke und traumatisierte Menschen – fast die Hälfte davon Kinder – wurden gezwungen ihren Schutzort unverzüglich zu verlassen.

Wir haben alles getan, um auf der politischen Ebene noch einen Aufschub zu erwirken. Leider ist dies nicht gelungen.
Die griechische Psychologin, Efi Latsoudi, Gründerin von PIKPA, die für dieses großartige humanitäre Projekt 2016 mit dem Nansen Preis des UNHCR ausgezeichnet wurde, konnte diese Okkupation – trotz eines gültigen, staatlichen Nutzungsvertrages – weder verzögern noch verhindern. Lediglich das Equipment, die Container und modularen Holzhäuser konnte sie retten und einlagern.

Von Anfang an haben wir mit unserem Spendenaufruf: „Osterlicht für Moria“, den wir – angesichts der Not und der Bedrohung durch die Pandemie – im vergangenen Jahr ins Leben riefen, die Projekte und die humanitäre Arbeit von Efi Latsoudi unterstützt. Durch ihre langjährige, aufopferungsvolle und kluge Arbeit mit den und für die Geflüchteten auf Lesbos war und ist sie für uns die Garantin dafür, dass alle Spenden direkt den bedürftigsten Menschen zugutekommen und dass sie nachhaltig verwendet werden.
Im Camp PIKPA haben wir zwei Häuser finanziert, in denen schwangere Frauen und Mädchen, sowie Frauen mit Neugeborenen menschenwürdig und geschützt leben durften. Sie wurden dort medizinisch, psychologisch und juristisch betreut.
Dieses besondere Projekt setzt Efi Latsoudi nun außerhalb von PIKPA fort. Um das Projekt zu schützen und optimal abzusichern, wird es in Kooperation mit dem Krankenhaus in Mytilini entstehen. Als ein medizinisch-humanitäres Projekt für Frauen mit Babys ist es hoffentlich unantastbar. Efi Latsoudi hat dafür bereits ein Haus mit weiträumigem Außenbereich angemietet.

Für diesen neuen Schutzort wollen wir einstehen und ihn künftig mit unseren Spenden unterstützen, damit angesichts von über 2200 leidenden Kindern im Elends-Lager: Kara Tepe, wenigstens für einige der Allerkleinsten und Verletzlichsten ein Hoffnungsfunke glimmt und auch in diesem Jahr zu einem leuchtenden Osterlicht werden kann.
Dank der großzügigen Spenden, die unsere Initiative: „Osterlicht für Moria“ im vergangenen Jahr erhalten hat, sind derzeit noch Mittel (ca. 150.000 EURO) vorhanden um den Aufbau des neuen Projektes zügig fortzusetzen. Wir stehen im engen Kontakt und Austausch mit Efi Latsoudi und ihrem Team.

Wir danken Ihnen Allen von ganzem Herzen für Ihre Großzügigkeit, für Ihr Mitgefühl und für Ihre Verbundenheit.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes und hoffnungsvolles Osterfest.

Ihr Hans Maier mit Familie
Mehr Informationen unter: https://osterlichtmoria.de Spenden Sie mit dem Stichwort: „Osterlicht Moria“ an die Stiftung PRO ASYL. IBAN: DE17 3506 0190 1013 7010 12 bei der KD Bank Dortmund Unter www.proasyl.de/spenden stehen Ihnen weitere Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung.