Heuer gab es ein Novum bei der Klausur der Geschäftsstelle und des Präsidiums. Anstatt im stillen Kämmerlein neue Ideen auszubrüten und die zukünftige Marschrichtung unserer Arbeit festzulegen, besuchten wir drei unserer Vereine.
Die Resonanz beim Präsidium war durchweg positiv: Mit 13 Teilnehmenden machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Stotzard. Dort wurden wir vom Vorsitzenden Matthias Drechsler empfangen und erhielten spannende Einblicke in die DJK Stotzard.
Der Verein ist in hervorragender Verfassung, mit vielen engagierten Mitgliedern, die zahlreiche Projekte in Eigenregie umsetzen. Vom Flutlichtbau über die Errichtung eines Multifunktionsplatzes bis hin zum Fahrradständer – in der Vergangenheit konnten bereits viele großartige Vorhaben realisiert werden.
Unser nächster Halt war Langenmosen, wo wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen über die verschiedenen Abteilungen und das neue Spartenbeitragsmodell austauschten. Bei Kässpatzen und kühlen Getränken wurde deutlich, dass das Vereinsheim zwar bereits in die Jahre gekommen ist, dies tut dem DJK-Spirit und der engen Anbindung an den Diözesanverband aber keinen Abbruch. Wir hoffen, dass dieser Geist auch mit dem anstehenden Wechsel in der Vorstandschaft erhalten bleibt. Ein großes Dankeschön geht an Andi Beierl und seinem Team für den herzlichen Empfang und die wertvollen Gespräche.
Am Nachmittag stand der Besuch der DJK Sandizell auf dem Programm. Zahlreiche Vereinsvertreter nutzten die Gelegenheit, sich mit uns über die aktuelle Situation ihres Vereins und den Neuaufbau der Jugendarbeit auszutauschen. Neben finanziellen Herausforderungen stellt insbesondere die Suche nach einem neuen Pächter für das Vereinsheim eine Belastung dar. Gemeinsam diskutierten wir innovative Lösungsansätze und stellten die vielfältigen Angebote des Diözesanverbands vor, darunter Erste-Hilfe-Kurse sowie Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten.
Das neue Format dieser Klausur-Tour hat die Bedeutung unserer Vereine besonders betont und Lust auf eine weitere Zusammenarbeit gemacht. Vielen Dank für die Offenheit und die aktive Beteiligung aller Beteiligten! Nächstes Jahr geht es voraussichtlich zu den Süd-Vereinen – wir freuen uns schon darauf!

