Man nehme eine Portion Mut gemischt mit Vertrauen und einer Prise Anerkennung. Dann füge man Vorbilder hinzu und sorgt dafür, dass die Gefühle wahrgenommen werden können. Miteinander entsteht so die Basis für starke Kinder und Jugendliche. Dies konnten 26 Kinder und Jugendliche beim Kindercamp am 10.August in Breitenthal ganz praktisch erfahren.
Unter dem Motto „Kinder stark machen“ beschäftigten sie sich unter Anleitung der Referentin Kerstin Mayer spielerisch mit den Themen „Gewalt- und Suchtprävention“. Mit den von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bereitgestellten T-Shirts war gleich für ein optisch einheitliches Miteinander gesorgt. In verschiedenen Übungen konnten sich die Kinder selbst ein Bild davon machen, wie groß die Bandbreite beim Thema „Gewalt“ ist. Von Vernachlässigung über grobe Gewalteinwirkung bis zum Mobbing- das „Gewaltbarometer“ erforderte Einschätzungen.
Der Film zum Thema „Mobbing“ machte die Auswirkungen auf das Opfer klar deutlich. Eine Schiffsreise in die Karibik erforderte Teamgeist und Kooperation und beim römischen Wagenrennen war ordentlich Mut und Fingerspitzengefühl gefordert. Beim Blinden „Reiten“ durch den Parcours war volle Aufmerksamkeit das A und O. Was macht mich glücklich und was füllt meinen Gefühlstank wieder auf? Wo lauern Gefahren, die meine Energie saugen? Diese Fragen stellten sich die Kinder und Jugendlichen beim zweiten Teil „Suchtprävention“. Mit Klebeetiketten auf dem Rücken, die die jeweilige Sucht der Kinder beschrieben, mussten sie durch Fragen herausfinden um welche Sucht es sich handelt und so auch untereinander ins Gespräch kommen. Das Gemeinschaftsspiel „Tic Tac Toe“ und ein lautstarkes Mattenrutschen beendeten den lehrreichen und trotzdem spaßigen Aktionstag.
Kerstin Mayer

