Sportlerwallfahrt nach Violau – Gelungener Auftakt

© Pressestelle Bistum Augsburg | Julian Schmidt

Die 47. Sportlerwallfahrt nach Violau kann nach den verpassten Coronajahren 20/21 als gelungen bezeichnet werden: knapp 200 Gäste kamen in die Marien-Wallfahrtskirche in der Veilchenau, obwohl die 46jährige Kontinuität durch die Pandemie schmerzhaft unterbrochen worden war.

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Begleitet vom Spielmannszug des TSV Gersthofen und der Musikkapelle Violau zogen die Sportlerinnen und Sportler mit ihren Fahnen und Bannern von Unterschöneberg zur St. Michaelskirche. Den Organisatoren vom BLSV und vom DJK Diözesanverband Augsburg war es gelungen, Bischof Bertram als Hauptzelebranten und Festredner zu gewinnen – und das, obwohl in Augsburg der letzte Tag der Ulrichswoche gefeiert wurde. BLSV-Vizepräsident Bernd Kränzle hatte seinen guten Kontakt zum Bischof frühzeitig genutzt und diesen Termin reservieren lassen. Trotzdem war nicht vorherzusagen, wie viele sich nach der Zwangspause wieder auf die Pilgerschaft machen würden. Umso freudiger die Überraschung, dass sich doch die Kirche füllen ließ, obwohl einige Vereine diesmal zuhause geblieben waren. Dabei waren mit der Gruppe Aufwind aus St. Pius in Augsburg-Haunstetten und Bischof Bertram attraktive Gäste geladen, die für eine anspruchsvolle, harmonische Gestaltung der Messfeier sorgen sollten. Vor allem die Ansprache des ehemaligen und zweifellos hochbegabten Dompredigers traf die aufmerksamen Zuhörer: der Dienst des selbstlosen Samariters ist durchaus mit dem ehrenamtlichen Dienst im Sportverein zu vergleichen. Es gilt anzupacken, wo Not herrscht und Hilfe gebraucht wird. Christlicher Glaube und Menschlichkeit verpflichten.

Bestärkt von diesen Worten und beschwingt von den wunderbaren Melodien kehrten die Wallfahrer wieder in ihre Heimatvereine zurück. Schon am Nachmittag erschien auf der Bistumshomepage ein Artikel mit tollen Bildern von Julian Schmidt.