Am 21.05. fand wieder die traditionelle und beliebte Jugendwallfahrt der Dekanate Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen auf dem Kalvarienberg in Pobenhausen statt. Und das bei herrlichem Wetter und mit sehr sehr vielen Gläubigen aller Altersschichten! Die Organisation lag federführend bei der katholischen Jugendstelle Schrobenhausen. Auch der DJK Diözesanverband Augsburg half wieder tatkräftig mit. Viele Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Betreuer waren früh aufgestanden und von verschiedenen Orten zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Pobenhausen gekommen.
Von Hohenried und Deimhausen aus ging es zu Fuß ans Ziel. Die Gruppen aus Hörzhausen, Schrobenhausen und Edelshausen, sowie aus Berg im Gau, Weichering und Baar-Ebenhausen kamen mit dem Rad. Sehr stark vertreten war auch wieder die Radlergruppe der DJK aus Langenmosen. Das Motto lautete in diesem Jahr „Around the world – Gott ist überall“. Dazu hatte das Vorbereitungsteam aus Ehren- und Hauptamtlichen ein sehr cooles Wallfahrtheft zusammengestellt. Die Wallfahrerinnen und Wallfahrer waren an diesem Sonntag (sehr früh) aufgestanden und hatten sich auf den Weg zum Kalvarienberg gemacht. Getreu dem „Around the word“ wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eine Weltreise geschickt.
Bei herrlichem Mai-Sonnenschein konnten dann Hausherr Pater Biju Sebastian, der Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft (PG) Karlskron/Pobenhausen/ Adelshausen, und Florian Stadlmayr bei seiner Jugendwallfahrt-Premiere als Jugendpfarrer Hunderte Besucherinnen und und Besucher aller Altersschichten auf dem Kalvarienberg begrüßen. „Schön, dass ihr alle da seid“, so Stadlmayr. Er begrüßte alle Pfarreien unter großem Applaus namentlich: Die weiteste Anreise hatte eine DJK-Gruppe, die mit dem Rennrad aus Leitershofen bei Augsburg gekommen war. Stolze 65 Kilometer – einfach!
Jede Pilgergruppe hatte auf dem Weg nach Pobenhausen eine Fürbitte vorbereitet, die von einem Vertreter der Gruppe über Mikrofon vorgetragen wurde. Auf einem gelben Zettel konnte man notieren, was schwer im Rucksack ist, den man mit sich trägt. Die Zettel wurden von Ministranten eingesammelt. Das Vaterunser wurde dann gemeinsam mit Stimmen und Gesten gebetet- ein wunderschönes Bild. Beim Friedensgruß reichte man sich nicht die Hände, sondern machte eine Friedenstaube und ließe diese fliegen.
Für die musikalische Gestaltung sorgte ein Projektchor.
Kerstin Mayer, Bildungsreferentin des DJK-Diözesanverbandes Augsburg freute sich über die tolle Besucherzahl und nannte die Jugendwallfahrt nach Pobenhauen einen der Höhepunkte im DJK-Leben. Sie erklärte kurz die drei DJK-Säulen Sport, Glaube und Gemeinschaft. Mayer bezeichnete diese Säulen als „tollen Dreiklang“.
Jugendpfarrer Florian Stadlmayr wies nach einem großen Danke an alle Helferinnen und Helfer abschließend noch darauf hin, dass man 2024 sehr hohen Besuch bei der Jugendwallfahrt auf den Kalvarienberg haben werde. „Bischof Bertram kommt“. Vor und nach der Wallfahrt gab es heuer auch wieder die „berühmten“ Leberkäsesemmeln. Den Getränkeverkauf übernahm wieder die DJK in Person von Fanny und Franz Winkler von der DJK Brunnen.
Rainer Hora, Donaukurier


