Das Winterlager der DJK Sportjugend stand in diesem Jahr unter dem Motto „Das Dschungelbuch“ und auch die Themen des Jugendlagers haben wir wieder dem Titel angeglichen. So lauteten die Abendeinheiten „Ein Team im Dschungel des Lebens“, „Schubidu – ich wär‘ so gern wie Du (Körperideale)“, „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ und „Keine Feier ohne…?“.
Seit einigen Jahren schon führen wir die Jugendlichen an das Übungsleiter-Assistenten-Amt bzw. eine Betreuerposition im Winterlager heran. Neben erlebnispädagogischen Sequenzen, Spielen, Gesprächen und Diskussionen, haben unsere „Juwis“ die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Abendprogramm mit den Kindern als Gruppenverantwortliche auszuprobieren und erste Erfahrungen in einer Leitungsrolle zu machen. Bei unseren Abenden wollen wir es den Jugendlichen ermöglichen, nicht nur im Team sondern auch persönlich zu wachsen und sich zu entfalten. Daher versuchen wir stets, abwechslungsreiche und für die Jugendlichen ansprechende Themenbereiche auszuwählen.
So haben wir uns in diesem Jahr beispielsweise mit Körperidealen auseinandergesetzt, bei denen die Jugendlichen sich nicht nur kreativ zeigen konnten, indem sie ihren „perfekten Mann“ bzw. ihre „perfekte Frau“ gemalt haben, sondern auch über brisante Fragen diskutiert haben. Den letzen Abend versüßten wir mit selbst gemachten, alkoholfreien Cocktails. Mit Hilfe des „Alkoholfrei Sport genießen“-Pakets (bzga.de) konnten wir beim Cocktail-Schlürfen das Thema Alkohol in den Fokus rücken und über das Thema „Keine Feier ohne…Alkohol?!“ spannende Gespräche führen. Abgerundet wurde der Abend durch Briefe, die die Jugendlichen an sich selbst verfasst haben und die sie in einem Jahr wieder zugeschickt bekommen.
Nach anfänglichen Zweifeln waren auch die Jugendlichen davon überzeugt, dass es einen Versuch wert wäre, die Tage ohne ihre Handys zu verbringen. So eröffneten wir den „Handy-Room“ als Lade- und Aufbewahrungsstation. Der Raum, der jeden Tag eine Stunde geöffnet war, wurde im Laufe des Lagers zum Spieleraum umfunktioniert, da die Handys kaum eine Rolle mehr spielten. Außerdem hatten die Jugendlichen noch einen eigenen „Chill-Room“ als Rückzugsort.
Miriam Reiner & Marina König

