Nachruf Peter Stimpfle

Mit großer Trauer müssen wir bekannt geben, dass Peter Stimpfle heute verstorben ist. Sein Leben war geprägt von Engagement, Herzlichkeit und einer tiefen Verbundenheit zu den Menschen, die ihm nahe standen. Peter hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen ist. Wir werden ihn als wertvollen und geschätzten Menschen in Erinnerung behalten. In Gedanken sind wir bei seiner Familie und allen, die ihn gekannt und geschätzt haben.

 

Nachruf für Peter, geschrieben von seiner Familie:

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unser Papa, Peter Stimpfle, der uns viel zu früh verlassen hat. Papa war ein Mensch, der in vielerlei Hinsicht Spuren hinterlassen hat – als Vater, Trainer, Chef, Sportler und Idol.

Als Vater war er eine Säule der Liebe und des Zusammenhalts. Er lebte für seine Familie, schenkte uns Geborgenheit und inspirierte uns durch seinen unerschütterlichen Glauben an uns alle. Wir Kinder sahen in ihm nicht nur einen Vater, sondern auch ein Vorbild, das uns Werte wie Ehrlichkeit, Fleiß und Mitgefühl vermittelte. Alle Erfolge von uns sind auf ihn und unsere Mutter zurückzuführen.

In seiner Rolle als Trainer war Peter nicht nur ein Lehrmeister, sondern auch ein Mentor. Er hatte die Gabe, Menschen zu motivieren, über ihre Grenzen hinauszugehen, und glaubte an ihre Fähigkeiten, selbst wenn sie es selbst nicht taten. Viele seiner Schützlinge haben durch ihn nicht nur sportliche Erfolge gefeiert, sondern auch wichtige Lektionen fürs Leben gelernt. Wir, als Söhne, wurden nur deshalb so erfolgreich, da er uns ständig ermutigt und auch geholfen hat. Seine Technik-Analysen waren unser Ansporn und nur durch ihn konnten wir vieles erreichen.

Auch als Chef war Peter geprägt von einer Haltung der Fairness und des Respekts. Er führte mit Herz und Verstand, war ein Teamplayer, der stets ein offenes Ohr für die Anliegen anderer hatte. Seine Führungsqualitäten basierten auf Menschlichkeit, und genau das machte ihn so einzigartig. Alleine die langjährige Zugehörigkeit von unserem Carlo zeigt, was er für ein toller Mensch war.

Als Sportler verkörperte Peter Disziplin, Ehrgeiz und Leidenschaft. Der Sport war nicht nur sein Hobby, sondern seine Lebensphilosophie. Er zeigte uns, wie wichtig es ist, sich immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen und nie aufzugeben – eine Einstellung, die ihn nicht nur auf der Skipiste, sondern auch auf alle Sportveranstaltungen auszeichnete.

Peter Stimpfle war ein Idol für viele. Seine Authentizität, sein Einsatz und seine positive Energie machten ihn zu einem Menschen, den man bewunderte und dem man nacheiferte. Er hat uns allen gezeigt, wie man das Leben mit vollem Einsatz und einem großen Herzen lebt. Als Vorstand und später auch als Berater und Beisitzer in unserem DJK RG Wertachtal konnte er immer Menschen helfen und begeistern.

Wir verabschieden uns von einem außergewöhnlichen Menschen, dessen Lächeln, Worte und Handlungen uns für immer begleiten werden. Danke, Papa Peter, für alles, was du uns gegeben hast. Du wirst uns unendlich fehlen.

In stillem Gedenken
Die Brüder Stimpfle mit Familie
Patrick, André, Marcel, Francis, Yannick
Ruth, Christina, Katharina, Daniela

Was macht eigentlich…. die DJK RG Wertachtal?

Es ist ein wunderbar sonniger Tag als ich von Augsburg aufbreche, um mich mit Patrick Stimpfle von der DJK RG Wertachtal zu treffen. Vereinsbesuche sind für mich eher selten, und so genieße ich die schöne Fahrt über kleine Straßen und Hügel bis ins beschauliche Tussenhausen.

Der Ort ist klein, knapp 3000 Menschen leben dort. Und hier soll ein Verein sein, der auf internationaler Ebene fährt? Kaum vorstellbar, als ich in die kleine Nebenstraße einbiege, um mal bei einem Training zuzuschauen.

Patrick empfängt mich sehr freundlich, Kaffee gibt’s natürlich auch, und ich treffe auch auf Natsuki Nagahima und Sho Takahashi aus dem japanischen Inline-Alpin-WM Kader, sowie ein kleines Team aus Tschechien – drei Jungs mit ihren Eltern. Sie alle trainieren hier in Tussenhausen bei Patrick und der DJK RG Wertachtal. Dafür reisen Sie aus der ganzen Welt an.

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Pfarrer Hubert Ratzinger feiert sein 40-jähriges Priester-Jubiläum

Oder: wie einer auszog, um die Welt zu verändern….

40 Jahre sind eine lange Zeit. Heutzutage ist es gänzlich unüblich, so lange bei ein und demselben Arbeitgeber zu bleiben. In einer schnelllebigen Welt hüpft man von Job zu Job, verweilt gerade lang genug, um erste, kleine Spuren zu hinterlassen, um dann schon zur nächsten Herausforderung überzugehen.

Nicht so unser geistlicher Beirat Pfarrer Hubert Ratzinger. Er hat vor 40 Jahren in dieser Branche, bei diesem einen Arbeitgeber einen Vertrag unterschrieben, sich seinem „Chef“ verpflichtet. Und das auf Lebenszeit. Unter dem Motto „Priester auf Ewig“ feierte er nun am vergangenen Sonntag im Kreise seiner Gemeinden, Freunde und Familie sein Wirken.

Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt als der Zug aus 21 Bannern, 80 Messdienern – auch viele ehemalige Messdiener – Priestern und schlussendlich unserem Hubert einzog. So viele waren gekommen, um diesen einen Mann zu ehren.

Warum? Weil er Spuren hinterlassen hat. In den Leben von so vielen Menschen, in der Gemeinde, in den Verbänden! Wer mit Monsignore Hubert Ratzinger spricht, fühlt sich gesehen, gehört und wichtig. Nie hat man das Gefühl, dass man stört. Er hat ein offenes Ohr. Er unterstützt. Er streitet auch gern und vertritt seine Überzeugungen. Er zeigt Wege auf. Er lässt Gottes Licht in unserem Leben leuchten und bringt uns ihm näher.

Beim anschließenden Beisammensein in der Sporthalle von Großaitingen stellten ihm dann alle seine Gäste sein Arbeitszeugnis aus. Die Reden von den Bürgermeistern, Priesterkollegen, Vereins- und Verbandsvorsitzenden überschlugen sich vor Lob und Liebe und der Hoffnung, dass er noch lange da sein wird. Keiner möchte ihn gehen lassen.

So auch wir vom DJK DV Augsburg nicht!

Sein unermüdliches Engagement für unseren Verband, die Jugend und dafür, Gott den Menschen im echten Leben näher zu bringen, sind das, was uns ausmacht – das Herz der DJK. Unsere Welt hat er definitiv in den mehr als 20 Jahren, die er nun schon bei uns ist, besser gemacht. Und so hoffen auch wir, dass wir ihn noch lange behalten können, unseren geistlichen Beirat.

Unseren lieben Hubert Ratzinger.

 

 

Foto: Schwabmünchner Allgemeine