Oder: wie einer auszog, um die Welt zu verändern….
40 Jahre sind eine lange Zeit. Heutzutage ist es gänzlich unüblich, so lange bei ein und demselben Arbeitgeber zu bleiben. In einer schnelllebigen Welt hüpft man von Job zu Job, verweilt gerade lang genug, um erste, kleine Spuren zu hinterlassen, um dann schon zur nächsten Herausforderung überzugehen.
Nicht so unser geistlicher Beirat Pfarrer Hubert Ratzinger. Er hat vor 40 Jahren in dieser Branche, bei diesem einen Arbeitgeber einen Vertrag unterschrieben, sich seinem „Chef“ verpflichtet. Und das auf Lebenszeit. Unter dem Motto „Priester auf Ewig“ feierte er nun am vergangenen Sonntag im Kreise seiner Gemeinden, Freunde und Familie sein Wirken.
Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt als der Zug aus 21 Bannern, 80 Messdienern – auch viele ehemalige Messdiener – Priestern und schlussendlich unserem Hubert einzog. So viele waren gekommen, um diesen einen Mann zu ehren.
Warum? Weil er Spuren hinterlassen hat. In den Leben von so vielen Menschen, in der Gemeinde, in den Verbänden! Wer mit Monsignore Hubert Ratzinger spricht, fühlt sich gesehen, gehört und wichtig. Nie hat man das Gefühl, dass man stört. Er hat ein offenes Ohr. Er unterstützt. Er streitet auch gern und vertritt seine Überzeugungen. Er zeigt Wege auf. Er lässt Gottes Licht in unserem Leben leuchten und bringt uns ihm näher.
Beim anschließenden Beisammensein in der Sporthalle von Großaitingen stellten ihm dann alle seine Gäste sein Arbeitszeugnis aus. Die Reden von den Bürgermeistern, Priesterkollegen, Vereins- und Verbandsvorsitzenden überschlugen sich vor Lob und Liebe und der Hoffnung, dass er noch lange da sein wird. Keiner möchte ihn gehen lassen.
So auch wir vom DJK DV Augsburg nicht!
Sein unermüdliches Engagement für unseren Verband, die Jugend und dafür, Gott den Menschen im echten Leben näher zu bringen, sind das, was uns ausmacht – das Herz der DJK. Unsere Welt hat er definitiv in den mehr als 20 Jahren, die er nun schon bei uns ist, besser gemacht. Und so hoffen auch wir, dass wir ihn noch lange behalten können, unseren geistlichen Beirat.
Unseren lieben Hubert Ratzinger.
Foto: Schwabmünchner Allgemeine

