Vereinssprechstunde am 04.05.2021 um 19.00 Uhr

Liebe DJK’lerInnen,

am 04.05.2021 um 19.oo Uhr findet wieder unsere DJK Vereinssprechstunde statt. Wir laden Euch herzlichst dazu ein, mit uns über aktuelle Themen wie „Wiedereinstieg in den Sportalltag nach dem Lockdown“ oder „Social Media Präsenz – wie erreiche ich meine Mitglieder in diese Zeiten am Besten“ zu sprechen.

Auch andere Themen, die Euch auf dem Herzen liegen können hier gerne eingebracht und diskutiert werden.

 

Über folgenden Link könnt Ihr Euch am kommenden Dienstag in unsere Zoom-Vereinssprechstunde einwählen: LINK VEREINSSPRECHSTUNDE

Wir freuen uns auf Euch!

Euer Team vom DJK Diözesanverband Augsburg

Nachruf Liesel Stainer

Im gesegneten Alter von 99 Jahren ist Frau Liesel Stainer am 16. März 2021 gestorben. Liesel verkörperte ein Stück Sport-Geschichte des Vereins DJK Augsburg-Hochzoll e.V.

Im Jahr 1967 wurde sie zusammen mit ihrem Mann Leo Mitglied bei der DJK Augsburg Hochzoll Süd. Schon nach kurzer Zeit waren beide in Leitungsfunktionen tätig, ihre Übungsleiter-Lizenz erwirbt sie im Jahr 1971

Liesel engagierte sich in Gymnastik- und Tanzgruppen und war viele Jahre der Motor der Breitensportabteilung. Dies änderte sich auch nicht nach der Fusion mit der DJK Augsburg-Sportbund im Jahr 1976 und nach der Fusion mit der DJK Augsburg 62 Hochzoll im Jahr 1998.

Ihre Tätigkeit als Übungsleiterin übte sie bis zuletzt aus. Speziell ihren Tanzkreis betreute sie mit viel Einsatz und Begeisterung und organisierte auch öffentliche Auftritte, z.B. bei Veranstaltungen des Turnverbandes.

Vor über 40 Jahren gründete sie die Ballett-Abteilung im Verein und  betreute die Ballett-Gruppen am Freitagnachmittag als Abteilungsleiterin wie eine Mutter. Ihr ganzer Stolz war die jährliche Matinee kurz vor den großen Ferien.

Ehre, wem Ehre gebührt. Für ihre Verdienste ist Liesel vielfach ausgezeichnet worden. Die Stadt Augsburg hat ihr die goldene Verdienstnadel verliehen, vom DJK LV Bayern erhielt sie den Ehrenpreis 2007, im Verein war sie Ehrenmitglied.

Für unsere Liesel stand immer der Mensch, nicht der Sport im Mittelpunkt Ihres Wirkens. Ein Leben lang hat sie sich dafür in den Dienst nehmen lassen.

Der DJK Diözesanverband Augsburg verliert mit Liesel Stainer eine langjährige und verdiente Übungsleiterin – sie war sicher die älteste Übungsleiterin, nicht nur bei der DJK – und wird ihr lebendiges und auch kritisches Wesen stets in wertschätzender Erinnerung behalten.

Verbändekonferenz im Bistum Augsburg trifft Bischof Dr. Bertram Meier

Vielfalt und berechtigte Eigenständigkeit

Bischof Dr. Bertram Meier (z.v.l.) erhält beim Treffen mit den katholischen Verbänden einen Holzkoffer mit seinem Wappen, den Auszubildende der Kolping Akademie in Donauwörth gestaltet haben. Dr. Evi Thomma-Schleipfer vom Frauenbund (l.) und Teresa Jetschina vom BDKJ (z.v.r.), die Sprecherinnen der Verbändekonferenz, überreichen mit dem Verbändereferenten des Bistums, Domdekan Dr. Wolfgang Hacker (r.) Symbole für die katholischen Verbände in der Diözese Augsburg.

 

Hauptberufliche Vertreterinnen und Vertreter der katholischen Verbände im Bistum Augsburg trafen am 17. März 2021 Bischof Dr. Bertram Meier im Kolpinghaus in Augsburg. Beim aufgrund der Corona-Pandemie verschobenen ersten Austausch der Verbändekonferenz mit Bischof Bertram überreichten ihm der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), der DJK-Sportverband, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), der Bund der katholischen Jugend (BDKJ), die Katholische Landvolkbewegung (KLB), pax christi und das Kolpingwerk einen Koffer mit dem Wappen des Bischofs gefüllt mit Symbolen, die die Schwerpunkte der Verbände zeigen.

Domdekan und Verbändereferent Dr. Wolfgang Hacker freute sich, Bischof Bertram in der Verbändekonferenz begrüßen zu können. Bischof Dr. Bertram Meier skizzierte in sechs Punkten seine Sicht der katholischen Verbände. Als erstes berichtete Bischof Meier über seine Erfahrungen aus Italien, wo es ein Verbandswesen wie in Deutschland nicht gibt. Im Vergleich schätzt er den „bunten Strauß der Verbände“ vor allem für ihre Vielfalt und Eigenständigkeit. „Davon träumt die Kirche in Italien“, stellte der Bischof fest. Die Eigenständigkeit führe zu einem gesunden Selbstbewusstsein, dass einhergeht mit dem Eingebundensein in die Ortskirche. Als „Fenster in die Welt“ beschrieb Meier die Verbände in einem zweiten Punkt. Die Verbände wirkten von der Kirche aus in die Gesellschaft, gleichzeitig kommt durch sie aber auch die Gesellschaft in die Kirche. „Wir brauchen große Praktiker“, forderte Bischof Bertram Meier in einem dritten Punkt. In den Verbänden sieht er das tatkräftige Arbeiten und gelebte Christentum. Die Niedrigschwelligkeit, die er nicht als geringwertig betrachtet, findet Meier in den Verbänden ebenfalls. Sie sei notwendig, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen. Zudem versteht Meier die Verbände als „Zeitgenossen“. Sie versuchen die „Zeichen der Zeit“ zu erkennen und suchen nach adäquaten Antworten. Meier warnt aber auch davor, dass es zwischen einer Zeitgemäßheit und einem Hinterherlaufen hinter dem Zeitgeist einen Unterschied gibt. Abschließend sieht er die Verbände als „Spiegel der Kirche“. Bei den Verbänden zeige sich im Kleinen, was in der großen Kirche da ist.

Der Holzkoffer mit dem Wappen des Bischofs, der von Auszubildenden aus der Kolping Akademie in Donauwörth gestaltet worden war, füllte sich mit vielen Symbolen für das Wirken der Verbände. Eine aus Olivenholz geschnitzte Taube aus Bethlehem für die Friedensarbeit von pax christi überreichte Franziska Meszaros, die Referentin für Friedensarbeit der internationalen katholischen Friedensbewegung. Teresa Jetschina, BDKJ Diözesanvorsitzende, überbrachte als Symbol für den Dachverband der katholischen Jugendverbände und –organisationen, einen Regenschirm in der Verbandsfarbe. Ulrich Krauß, Bildungsreferent des DJK-Sportverbandes, hat für den Bischof einen Ball mitgebracht. Ein Megafon, mit dem man zum Beispiel für den Schutz des Sonntags bei Demonstrationen eintreten kann, schenkte Peter Ziegler von der KAB Bischof Bertram. Kolping-Diözesanpräses Wolfgang Kretschmer hatte ein Buch mit Zitaten von Adolph Kolping für den neuen Augsburger Oberhirten. Eine kleine Gartenschaufel und Samen war das Symbol des Katholischen Landvolk, überreicht von Geschäftsführer Dieter Haschner. Als Zeichen für das ökologische Bewusstsein des Frauenbundes legte die Geschäftsführerin Dr. Evi Thomma-Schleipfer ein Gemüsesäckchen aus Stoff in den Koffer.

Info: Seit 1995 treffen sich der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB), der DJK-Sportverband, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB), der Bund der katholischen Jugend (BDKJ), die Katholische Landvolkbewegung (KLB), pax christi, der Familienbund der Katholiken und das Kolpingwerk im Bistum Augsburg mit dem bischöflichen Beauftragten für die Verbände in einem freiwilligen Zusammenschluss als „Verbändekonferenz“, um Arbeitsbereiche abzustimmen, um politische Anliegen und Forderungen gemeinsam umzusetzen und um durch ein gemeinsames Auftreten die Verbände auch in der Öffentlichkeit zu stärken.