„Müssen wir für eine Diözesanklausur wirklich bis nach Tirol fahren?“ Die anfängliche Skepsis der Idee einer Klausur in Berwang verflog bereits bei der gemeinsamen Anreise. Mit jedem Kilometer, den wir von zu Hause wegfuhren, wuchs die Vorfreude und Spannung auf die gemeinsamen Tage.
Herzlich empfangen wurden wir von Petra und Karl Kaiser im Vereinsheim der DJK Leitershofen.

Nach einer herzhaften Tiroler Brotzeit ging es auch schon an die Arbeit:
Status Quo- so isses!
Sabrina Eickmann stellt den Status Quo anhand der aktuellen Mitgliederstatistik vor- die positive Mitgliederentwicklung ist eine gute Basis für unsere Zusammenarbeit mit den Sportvereinen.
Verschiedene Themenschwerpunkte wie Jugend, Sport, Kirche, Verband, Frauen und Öffentlichkeitsarbeit wurden von den Referenten vorgestellt und kritisch in den Blick genommen. Schwer fällt es aktuell vor allem, die diözesane Jugendleitung mit ins Boot zu holen und typische Frauenthemen herauszuarbeiten. Auch die Sportexerzitien müssen heuer aufgrund fehlender Kooperationspartner erstmal pausieren. Wichtige Entscheidungen zur Marschrichtung der nächsten Jahre wurden getroffen.

Zukunftswerkstatt: So soll´s sein!
Nach einem geselligen Abend und einer erholsamen Nacht in gemütlichen Mehrbettzimmern wurde die Arbeit am nächsten Tag mit der Zukunftswerkstatt fortgesetzt. Beim Speeddating überlegten sich alle Mitdenkenden in Kleingruppen, welche Themen den DV in Zukunft prägen sollen. Neben den sportlichen Schwerpunkten soll auf jeden Fall der DJK-Geist und die Gemeinschaft weiterhin im Blick bleiben.

Die DJK-Identität muss in den Vereinen durch gemeinsame positive Erlebnisse und Highlights gestärkt werden. Immer wieder betont wurde das gute Verhältnis zwischen Ehrenamtlichen und den Hauptberuflern in der Geschäftsstelle, das unbedingt weiterhin im Focus bleiben soll. Aber auch die persönlichen Ziele, Talente und Grenzen aller Verantwortlichen sind wichtig für eine gute Zusammenarbeit. Ein entscheidender Faktor ist dabei die zur Verfügung stehende Zeit und die wertschätzende Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit.

Unsere Ehrenamtlichen sehen sich dabei vor allem als Motivator und Mittler zwischen Verband und Vereinen. Zugute kommt ihnen dabei ihre Spontaneität, Kreativität und die Freude an der gemeinsamen Arbeit.
Gerade in der wunderbaren Umgebung der Tiroler Bergwelt wurde spürbar, welche Kraft und welche Ideen in diesem Gremium stecken. Diese Erfahrung veranlasste die Mitwirkenden zur Idee, auch die Vereine in den Genuss einer Klausur dieser Art kommen zu lassen. Begleitet durch die fachkundige Unterstützung des Diözesanverbandes sollen relevante Themen bearbeitet und die Vereinsarbeit gestärkt werden.
Weitere Themen wie die Bundeswallfahrt nach Bamberg, der Jakobuslauf und spirituelle Angebote wurden besprochen und zukunftsweisend auf den Weg gebracht.
Wanderung zum Kirchbichl mit gemeinsamer Andacht


Pfarrer Hubert Ratzinger begleitete uns auf unserer Wanderung über bunte Blumenwiesen zur Andacht auf den Kirchbichl. Verschiedene Stationen mit Impulsen zum Thema „Sein Bestes geben“, Gebete und Gesang machten das Erlebnis einzigartig. Spätestens der Ausblick auf die umliegende Bergwelt überzeugte den letzten Skeptiker von der wertvollen Arbeitstagung in Berwang.
